Symposion «Von der Zukunft des Wortes in Zeiten der Irrungen und Wirrungen»

Montag 15. Dezember 2025 mit Beiträgen von Ruedi Bind, Marica Bodrožić, Ariane Eichenberg, Barbara Groher, Christine Gruwez, Babette Hasler, Hristo Kazakov, Michael Klemt, Wolf-Ulrich Klünker, Walter Kugler, Wilbert Lambrechts, Reinhart Moritzen und Jaap Sijmons

Worte sind Grenzgänger – sie leben und atmen an der Grenze zwischen der geistigen und irdischen Welt. Als solche können sie vom Menschen zu einer undurchdringlichen Materie verdichtet werden, aus der jede Bewegung gewichen ist. Sie sind dann Waffen, die alles Lebendige zerstören. Worte können aber auch umgekehrt zu schimmernden und schillernden Träumen werden, die verführen und letztlich in die Irre führen.

Worte hingegen, die das Wesen der Grenze in sich lebendig halten, die jedes Mal die Begegnung zwischen dem Geistigen und Irdischen sichtbar machen, sind schöpferische Worte. Sie werden durch uns neu geboren. Mit ihnen haben wir Teil am Schöpfungsprozess der Welt selbst – sie tragen Zukunft in sich.

Programm

15.00
Begrüßung

Ludwig van Beethoven, Sonata Nr. 1 in F minor, Op. 2 Nr. 1
Hristo Kazakov, Klavier

Beiträge von Ruedi Bind, Marica Bodrožic´, Michael Klemt, Christine Gruwez, Wolf-Ulrich Klünker, Babette Hasler

16.30 Pause

17.00
Beiträge von Reinhart Moritzen, Ariane Eichenberg, Jaap Sijmons, Wilbert Lambrechts, Barbara Groher, Walter Kugler

Ludwig van Beethoven, Sonata Nr. 30 in E major, Op. 109
Hristo Kazakov, Klavier

Ende ca. 19.00

Eintritt frei – Kollekte

Flyer Download