Tagung zum Werk Albert Steffens «Rein menschlich» - Zum Zusammenhang von Schicksalserkenntnis und Sozialgestaltung

Mit Première und Aufführung der «Friedenstragödie» Eine Zusammenarbeit der Albert Steffen-Stiftung und der Sektion für Schöne Wissenschaften

Nur ein Schweizer Autor konnte es wagen, 1936, als im benachbarten Deutschland die Nazis menschen- und kulturzerstörend am Werk waren, ein Theaterstück über die tieferen Triebkräfte des Versailler Vertrags herauszubringen, wo dessen Rolle als Vorbereiter des nächsten schrecklichen Krieges schonungslos dargestellt wird.

«Frei von jeder politischen Tendenz – rein menschlich» – so wollte Albert Steffen sein Drama «Friedenstragödie» aufgefasst haben. Hauptfigur ist US-Präsident Woodrow Wilson, unter dessen Führung die USA 1917 in den europäischen Krieg eintraten. Persönlichkeit und Schicksal Woodrow Wilsons stehen hier paradigmatisch für eine allgemeine Seelenverfassung der Gegenwart. Geschichte wird, wenn auch oftmals im Unterbewussten, von Menschen gemacht. Dies am konkreten Geschehen zu zeigen, war Albert Steffens Anliegen mit der "Friedenstragödie". Das Motiv der Selbst- und Karmaerkenntnnis im Spannungsfeld des menschlichen Zusammenwirkens ist Thema der die Aufführungen begleitenden Tagung.

Zur Online-Anmeldung Steffen-Tagung mit Première der «Friedenstragödie» am 23. / weitere Aufführung am 24. Januar und Aufführung «Der Jüngling aus dem Markus-Evangelium» am 25. Januar 2026. Hier können Sie den Tagungsflyer downloaden.

Alle Aufführungen «Friedenstragödie»: 23., 24., 25., 30., 31. Januar und 1. Februar 2026 siehe separater Flyer. Eintrittkskarten sind am Empfang im Goetheanum erhältlich.